Namibia und Zambia
27.04.-25.05.2013

 
Auf der sechsten Etappe unserer Transafrikatour fuhren wir mit unserem Toyota von Livingstone/Zambia in den Norden Namibias. Dort schauten wir die Epupa Falls an und besuchten auch ein Himba Dorf. Weiter ging es durch das einsame und unwegsame Kaokoveld zum Marienfluss und von dort via Purros und Palmwag in den Etosha Nationalpark. Das Endziel der 4907 Kilometer langen Etappe war wiederum Livingstone.


Visum

Für Zambia bekommt man das Visum problemlos an der Grenze. Bei der Ankunft in Zambia liessen wir uns am Flughafen ein Double-Entry Visum (80 USD/Person) ausfertigen, da wir ja nach Namibia wieder zurück nach Zambia reisten.
Namibia war das erste Land auf unserer langen Transafrikatour, für das wir kein Visum benötigten.


Carnet de Passages / Zoll

Das Carnet de Passages wird für Namibia und Zambia verlangt. Dieses Zolldokument ist notwendig für die temporäre Einfuhr eines Fahrzeuges und wird in vielen aussereuropäischen Ländern verlangt. Man bekommt dieses Dokument beim Automobilclub (TCS, ADAC).

Bei der Ausreise nach Namibia war der sambische Beamte etwas mühsam und es sah so aus, als ob er alles zum ersten Mal machen würde. Nachdem wir im erklärten wo und wie er unser Carnet abstempeln muss, war dann alles schnell erledigt.
Die Abfertigung auf namibischer Seite war sehr zügig. Mühsam wurde allerdings das bezahlen der Roadtax (220 Namibia Dollars). Diese kann in Namibia Dollars oder Rand bezahlt werden. Ab und zu auch mit Botswana Pulas. Wir hatten aber nur Sambia Kwachas und US-Dollars und die wurden nicht akzeptiert. So mussten wir erst ins Zentrum von Katima Mulilo fahren und am Automaten Namibia Dollars holen.


Autoversicherung

Die Versicherung von COMESA welche wir im letzen Frühjahr in Nairobi gekauft haben war immer noch gültig für Zambia. Da diese bei der Rückreise von Namibia nach Zambia abgelaufen war, mussten wir eine neue für Zambia abschliessen (310 Kwacha für 6 Monate).


Strassenzustand, Kartenmaterial und GPS

Die Hauptstrassen sind durchwegs geteert und in gutem Zustand, so dass man schnell weit kommt. Anders ist es im Kaokoveld. Auf der Landkarte gibt es auch dort Pisten mit offiziellen Nummern. Diese sind zum grossen Teil aber in der Realität kaum mehr als Weg zu erkennen und sehen eher aus wie ein steiniges ausgetrocknetes Bachbett. Da ist dann Schritttempo oder gar langsamer in der Untersetzung angesagt. Reifenpannen hatten wir keine, aber unsere abgenutzten Reifen könnten viele Geschichten erzählen...

Wir benutzten wieder die GPS-Karten von Tracks4Africa und waren auch dieses Mal sehr zufrieden damit.

An Papierkarten hatten wir die Karte aus dem Iwanowsky Namibia Reiseführer dabei, sowie ein paar Ausdruck der Track4Africa Karten. Meistens haben wir mit dem GPS navigiert, so dass uns die Papierkarten nur zur Routenplanung und als Übersicht dienten.


 
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