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| Unser Toyota Landcruiser HZJ78 (Buschtaxi) |
Nach langem und gründlichem Überlegen haben wir uns entschlossen, ein eigenes Reisefahrzeug anzuschaffen.
Es sollte sehr zuverlässig sein und keinen elektronischen Schnickschnack haben. Da kommen heute nicht mehr viele Fahrzeuge in die nähere Auswahl. Wir haben uns für den Toyota Landcruiser HZJ78, auch Buschtaxi genannt, entschieden und bei Tom's Fahrzeugtechnik haben wir es gefunden. |
Die originalen ziemlich schmalen Reifen - böserweise auch Asphalttrennscheiben genannt - haben wir
gleich von Anfang an durch BF Goodrich 235/86/R16 AT ersetzt.
Und auch ein Trabold Ölfilter ist schon eingebaut. Damit ist ein Ölwechsel nur noch alle 100'000 Kilometer (!) notwendig. |
Das ist der provisorische Innenausbau, der sich auf der 6-wöchigen Osteuropa Reise 2007
sehr gut bewährt hat: Winkelprofile an den vorhandenen Gewindebohrungen befestigt
und darauf die Bett-/Holzplatten aus unserem original schweizer Luftschutzkeller,
darauf wiederum 10 cm dicke Luftmatrazen (Thermarest-ähnlich) auf denen wir sehr gut geschlafen haben,
darunter all unser Gerümpel, mehr oder weniger schön in Rako-Kisten verpackt,
und auch der Kühlschrank Waeco CF-50, mit dem wir bisher sehr zufrieden sind.
Vorteile : billig und ohne grossen Aufwand. Nachteile : aufgebautes Bett verbaut alles, Gerümpel in Kisten nicht mehr zugänglich, Sitzgelegenheit nur noch vorne, Kopffreiheit gering. |
In die Technik unseres Autos haben wir grosses Vertrauen. Ausser in das original von Toyota mitgelieferte
Werkzeug (siehe Foto). Dieses haben wir gleich durch ein etwas umfangreicheres ersetzt.
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| Wie soll denn der definitive Ausbau aussehen ? Da haben wir lange überlegt und uns intensiv umgesehen, was andere so gemacht (und verbrochen) haben. Und auch diverse Auto-Ausbauer haben wir besucht. Von Anfang an wussten wir, dass es kein Minimalausbau sein sollte. Die Minimalvariante haben wir schon mit unseren Mietautos in Afrika und Australien erlebt (Dachzelt mit reinem Laderaum). Es sollte also ein gewisser Komfort und auch eine Allwetter-Tauglichkeit vorhanden sein. Auch praktisch und auf Stauraum ausgerichtet und eben soviel Komfort wie auf so engem Raum möglich ist. |
Mögliche Ausbauvariante Dachzelt...
Vorteile : kostengünstig, wenig Aufwand. Nachteile : Dachzelt aus eigener Erfahrung nie ganz wasserdicht, das Zelt ist auf dem Dach, d.h. man muss hoch- und runterkrabbeln und man ist somit nicht mehr im schützenden Fahrzeug. Und was ist mit dem Laderaum ? Kofferraum oder Luxussuite ? |
Die amerikanische Variante, the bigger the better ?!?
Vorteile : big... Nachteile : too big... |
Ausbau nach IKEA-Art mit Holz oder...
Wir haben viele Ausbauvarianten gesehen, im Internet und auch live. Das geht von IKEA-artigen Holzausbauten mit Schiffsbeschlägen aus Messing bis zum rein praktischen und nützlichen Ausbau ohne jeden ästhetischen Wert. |
Im Herbst 2007 haben wir den recht praktischen provisorischen Ausbau wieder ausgebaut, was übrigens
viel schneller ging als der Einbau. Danach haben wir es zu
Innovation Campers
gebracht, wo es nach unseren Wünschen ausgebaut wurde.
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Hier das Aufstelldach, welches es erlaubt, hinten aufrecht zu stehen
und natülich auch ein bequemes Bett oberhalb des Stauraums bietet.
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Und so sieht es Innen aus: viel Stauraum um all die vielen Dinge zu versorgen, die mit
auf die Reise kommen. Zudem ein paar praktische Einrichtungen wie Wassertanks mit Filteranlage,
Koch- und Waschgelegenheit, Heizung und Kühlschrank.
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Bei einer feuchten Nacht im strömendem haben wir erlebt, wie die Seitenwände nass waren nass
und nach Zusammenklappen des Daches auch unsere Matratzen. Oder war es nur das Kondenswasser an der
Metallschiene? Jedenfalls mussten wir uns für Island etwas einfallen lassen, wenn wir nicht nass schlafen
wollten. Unser Toyota hat deshalb ein Regenmänteli bekommen. Dazu haben wir an drei Seiten am Hubdach
Kederschienen anbringen lassen, in die wir dann passend zugeschnittene Planen mit Keder einziehen.
Die Planen werden unten am Auto befestigt. Funktioniert wunderbar, isoliert bei Kälte zusätzlich
und dunkelt z.B auch in der Mitternachtssonne etwas ab. Einziger Nachteil ist, dass es bei wirklich starkem
Wind noch etwas mehr flattert und knattert als sonst schon.
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